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Iuventa: Sondervorführung und Diskussion am 19. Februar

Plakatmotiv des Films Iuventa.

Am 19. Februar 2020, 19 Uhr: Vorführung des Dokumentarfilms „Iuventa“ von Michele Cinque mit anschließender Diskussion.

Originalfassung (deutsch, englisch, arabisch) mit englischen Untertiteln – English subtitles

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener Nichtregierungsorganisationen, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an.

 

Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u. a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen ProtagonistInnen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

Die Ermittlungen gegen die zehnköpfige Besatzung – die „Iuventa 10“ – halten an. Deswegen hat die deutsche Sektion von Amnesty International am 11. Februar 2020 bekanntgegeben, dass sie der Crew den Amnesty-Menschenrechtspreis 2020 verleihen wird.

 

Eintritt frei – alle sind willkommen!

 

Ort: Pangea-Haus, Berlin-Wilmersdorf, Trautenaustraße 5 (Nähe U9 Güntzelstraße, U3 Hohenzollernplatz), 1. Etage (Engagement Global)

 

Links

 

Der Filmabend wird vom Pangea-Haus e. V. in Zusammenarbeit mit der farbfilm verleih GmbH und dem Programm „Bildung trifft Entwicklung“ der Engagement Global gGmbH veranstaltet. Die Veranstaltung gehört zu einer Reihe des Projekts „NetzChaWi“.

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